In Neuenkirchen lernte ich Detlef kennen. Er lud mich bei meiner Ankunft zunächst auf einen Kaffee ein. Am Ende haben wir uns bei einem kleinen Abendessen noch richtig gut unterhalten. Als frischer Witwer war er vermutlich auch froh, sich mal wieder gut zu unterhalten. Mir erzählte er noch ein wenig von der Gegend, die ehemalige Brikettfabrik und Ziegelei.

Am nächsten Tag ging es dann weiter, wieder auf dem Jakobswegs bis Altenburg. Das brachte mich auf die Idee, herauszufinden, ob und wie ich hier einen weiteren Pilgerstempel bekommen könnte. Wer einmal anfängt mit dem Sammeln…




In Altenburg habe ich mir wieder einen Extra-Tag genommen.
Bereits bei meiner Ankunft am Bahnhof fiel mir auf, dass es für die Gebäude hier 2 Möglichkeiten gibt. Entweder sie wurden schön gemacht oder sie verfallen zusehends. Oft ist es eigentlich schade.
Altenburg ist ja auch für Spielkarten bekannt, das Spielkartenmuseum lohnt sich zu besichtigen. In der Innenstadt gibt es nicht nur einen Skatbrunnen, wer genau hinsieht entdeckt überall Hinweise auf diese Verbundenheit – so auch bei meinem 3. Städte-Pin.








Von Altenburg ging es weiter nach Schmölln und dann nach Meerane. Zwei kleine feine Städtchen mit kleinen Häusern und Marktplatz.





Von Meerane ging es am Muldetalradweg Richtung Zwickau, vorbei an Örtchen wie Schlunzig oder Niederschinmaas, das VW-Werk und dann komm ich noch nicjt zur, sondern nach Mosel an der Mulde.



In Zwickau bin ich wieder mal einen Tag geblieben. Irgendwann muss ich ja mal meine Wäsche waschen und die Suchmaschine meines Vertauens verriet mir, in Zwickau gibts nen Waschsalon!
Das war dann bis Mittag erledigt und es blieb Zeit die Innenstadt anzusehen. das Wetter hielt den Stadtbummel kurz. Da kam mir die Einladung zum spontanen Ausflug nach Greiz ganz recht






Detlef, den ich in Neukirchen kennenlernte, meldete sich bei mir und wollte mir Greiz zeigen. Warum nicht?
Greiz, die Residenzstadt derer von Reus, liegt nett n der Elster und hat eine schnuckelige Altstadt. Aber es ist auch hier Nieselregen, also ziehen wir weiter. Vorschlag Handwerkermarkt. Dort soll es sogar Kaffee und Kuchen geben.
Aber zunächst sehe ich auf dem Weg einen Hinweis zur Goitzschtalbrücke. Hä? Können wir da hin? ist das weit? Nö. Also los.
Ein beeindruckendes Bauwerk. 32 Millionen Ziegelsteine! Irre. Was für eine Ingeneurs- und Architekturleistung.





Zum Abschluss nun doch noch Handwerkermarkt – was warmes im Bauch braucht der Mensch.
Am Sonntag gehts weiter von Zwickau bis nach Kirchberg. Wieder zunächst am Muldetalradweg entlang, vorbei an der Paradiesbrücke, durch Zwickau bis Wilkau-Haßlau. Dort dann zunächst durch den Ort dann duch das Rödelbachtal, das von einer Autobahn überquert wird.










Weiter durch die Natur, hoch, runter, über Wasser, wieder hoch… die 7-Hügel-Stadt Kirchberg erreiche ich natürlich über einen davon, meine Unterkunft liegt unten im Tal….
Das war nun schon die 5. Woche unterwegs. Das Wetter war meistens gnädig, ich bin gesund und gespannt, wie es weiter geht.







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