In Brachstedt habe ich mich letzten Sonntag nun von den letzten Bekannten auf meiner Tour wieder verabschiedet. Jetzt wirds so richtig erst (war es bisher auch, aber es fühlte sich so an).
Am Flugplatz Oppin konnte ich den einen und anderen Sonntags-Aus-Flug beobachten, auf dem Halle-Petersberg-Radweg, war bei bestem Sonntagswetter jeder Menge Ausflugsverkehr. In meiner Pause gabs dann aber nochmal einen schönen Blick zum Petersberg.


Ankunft am Sonntag also in Halle an der Saale bei spätsommerlichen 26°. Der Weg war nicht allzu weit, somit war noch Zeit für ein Eis auf dem Markt, wo ich mir auch den Rest eines Glockenspiels anhören durfte.



In Halle bin ich wieder einen Tag geblieben. Das Hochwasser an der Elbe ließ mich zu dem Entschluss kommen, nicht nach Dresden zu laufen und dieser zu folgen. Es sollte zwar doch nicht so hoch werden wie befürchtet, aber so ganz traute ich dem nicht. Außerdem wollte ich ja nun definitiv über Karlsbad gehen. Also hab ich meine ursprüngliche Route umgeplant und wollte nun neues Kartenmaterial kaufen.
Hier hab ich dann auch meinen 1. Pin für die KIPFL-Mütze erstanden.



Weiter gehts auf dem Weg Richtung Leipzig zunächst nach Wallendorf an der Luppe. Es kommt nun eine Neu-Seenlandschaft aus alten Tagebau-Löchern. Zahlreiche Seen rund um Halle und Leipzig wirden nach dem Ende der Tagebaue geflutet und bilden nun ein schönes Erholungsgebiet, das zum Wandern und Radfahren einläd.
In Wallendorf hatte ich wumderbare Gastgeber, die mich direkt einluden mit Ihnen gemeinsam zu Essen. Gartenkartoffeln mit Quark. Manchmal einfach und nur gut. Wir hatten noch ein nettes Gespräch am Abend und ich durfte 2 nette Menschen kennenlernen, die mich das regnerische Wetter am Vormittag fast vergessen ließen.






Die nächste Etappe war dann schon kurz vor Leipzig in Rückmannsdorf. Es ging entlang, drunter und drüber des Saale-Elster-Kanals.



am Horizont ist schon Leipzig zu sehen.
Der Weg nach Leipzig hinein führt mich wieder am Kanal entlang bis zum Saale-Heinz-Kanal duch das bunte Südzentrum – ein bisschen wie in Berlin-Friedrichshain.



In Leipzig habe ich mir wieder ein Hostel gebucht und mach wieder die Erfahrung, dass hier eher jeder für sich ist. Na gut, hindert mich ja nicht daran nochmal loszuziehen und ein wenig duch die Innenstadt zu Bummeln. Und auf der Suche nach was zu Essen … 😉

Ach und meinen 2. Städte-Pin zu kaufen. 😁





Von Leipzig aus ging es wieder weiter Richtung Süden. Der Tag startet sonnig und führt mich entlang der Pleiße, die sich hoer munter durch den Wald schlengelt. Im Wildpark bekomme ich dann doch mit Wildschweinen zu tun – sie leben dort eingezäunt zum anschauen 😁
In Markkleeberg kann man sehen, wo ein bisschen Geld in Leipzig u.a. wohnt. Teurere Autos vor teureren Villen. die einen viereckig – modern, die anderen schön und älter. Am dahinter liegenden Cospudener See kommt einem fast die Idee an der Ostsee zu sein, der Wind schlägt leichte Wellen und es sind sogar Surfer unterwegs.
Die Stadt Böhlen ist mein nächster Haltepunkt. Eine Bergmannsstadt. Überall sieht man die Bergbau-Vergangenheit.







Aber die neu entstandene Seenlandschaft geht weiter. Hier entsteht ein neues Erhohlungagebiet für Wander-, Rad- und Wasserbegeisterte.




In Großzössen wird derwil auch an die verlorenen Orte erinnert



In Borna gerate ich wirder auf den Jakobsweg, dem ich schon ein par mal begegnet bin. Hier folge ich ihm ein ganzes Stück bis Altenburg.
In Zedtlitz finde ich neben kreativ gestalteten Betonpfählen auch einen Pilgerstempelkasten. Na den hole ich mir doch für mein Notizbuch!
Der Zufall will es so, als ich an der Dirfkirche ausruhen will, beginnt der Erntedank-Gottesdienst. Ich setze mich mit rein. Auch ich bin Dankbar. Das ich nun schon 4 Wochen unbeschadet durchs Land ziehen konnte.















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