Das Wetter war mir wieder hold und ich konnte in dieser Woche weiter zu Fuß gehen. So kann ich nun doch noch etwas zu Fuß durch den Parco nationale de Cilento wandern. Auf geht’s. 😊
Von Pisciotta aus sollte ich unten am Meer einen schmalen Pfad entlang gehen – so sagte das Navi. Das Meer wollte aber dem Tag regelmäßig bis zur Felswand herankommen. Also gehe ich lieber die Straße überhalb der Klippe. Der Pfad am Meer ist doch etwas schmal.
Das ist zwar länger und anstrengend, aber ich werde mit herrlichen Ausblicken belohnt. 🤗







Es geht ganz schön hoch und runter und wieder hoch und ein ganzes Stück ins Tal rein. Ich komme an ein paar Steelen einer Brücke vorbei und kann nicht ausmachen, ob es ein abgebrochenes Bauprojekt oder alte Reste sind. Es sieht jedenfalls sehr unfertig aus.
Nach einem ordentlichen Regenschauer gab es dann doch noch etwas Naturweg. Am Felsen hoch und drumherum, eine steile Treppe abwärts … bis hinunter zum Strand. Schon von oben habe ich gesehen, dass die Strandbar geöffnet ist. Mehrere parkende Autos vor einem Lokal am Sonntag sind dafür ein untrügliches Signal 😉🍹














Immer am Strand entlang lande ich in Ascea Marina. Hier merkt man deutlich, dass man im Urlaubsgebiet ist. Ferienwohnung an Ferienwohnung, Feriendörfer, Hotelanlagen … alles bereitet sich auf die Saison vor. Gastronomen sprechen drei Brocken englisch und deutsch.






Ich bleibe zwei Nächte und besuche am nächsten Tag die Ausgrabungsstätte Velia. Griechen und dann Römer hatten hier einen Handelsposten mit Hafen und Wachturm, Amphitheater und diverse Häuser. Eine Straße mit Gehweg ist zu sehen, die Reste des Bades, Wachturm. Und das „berühmte“ rote Tor – die „Porta Rosa“. Daa war einst ein Tor und Wachstation vom Tal zum Handelsposten. Nunja… das Rote begrenzt sich wohl auf die Reihe roter Ziegel.










Mein Weg führt mich am nächsten Tag weiter entlang des Meeres bis in den nächsten Hafen, Velia. Man kann nocheinmal den Monte Stella mit der Radarstation unterwegs gut sehen. Der wird noch eine Weile sichtbar bleiben, da er ringsum mit 1.131 Metern der höchste Berg ist. Von dort den nächsten Hügel hinauf bis kurz vor Pollica. Meine Unterkunft wird von einem netten älteren Ehepaar geführt. Ich bekomme sogar ein warmes Abendessen. 🤗 Sie sind sehr interessiert, was mich zu Fuß durch die Gegend treibt. Antwort: Einfach Land und Leute kennenlernen.





Die nächsten Wege führen mich von Hügel zu Hügel durch das Cilento. Auf dem Weg nach und durch Pollica blüht es an jeder Ecke. Drr Weg führt durch ein zunächst verträumtes, dann docj recht quirliges Örtchen. Das nächste Dorf hatte zwar eine Sitzgeuppenmit Aussicht, aber sonst nix.
In San Mauro habe ich ebenfalls Glück mit meinen Gastgebern. Da das benachbarte Restaurant geschlossen ist, bekomme ich das Angebot, am Abend in den nächsten Ort am Meer gefahren zu werden und werde am Abend wieder abgeholt. Da sage ich nicht nein. So bekomme ich einen fantastischen Sonnenuntergang mit Blick auf Capri und die Amalfiküste. 🌅














Die Pizza im Restaurant mit Brokkoli mit Stunken und Blättern war nicht mein Fall, aber dafür kann ja keiner was.
Aber das Frühstück sm nächsten Morgen war dafür umso besser. Selbstgemachte Marmelade und Honig und Kuchen. Die Gastgeberin Bernadette ist sooo lieb und erklärt mir nicht nur die Obstsorten ihrer Marmelade, sondern auch wie sie den Honig aus Fruchtsaft der Feigen oder Trauben hergestellt. Und der schmeckt super lecker!
Nächster Halt: Montecorice. Nicht so hoch, wie der Name vermuten lässt. Zum Glück. Die Pause am Strand war sehr erholsam. Zum Glück hab ich diese Pause ausgiebig genossen, meine Unterkunft selbst war etwas in den Berg hineingebaut, außer der Glasscheibe in der Tür gab es kein Tageslicht. Für eine Nacht ging es und immerhin hatte ich buntes Licht in der Dusche 😝






Es geht weiter über den nächsten Hügel drüber, ins nächste Tal. Oben auf dem „Gipfel“ mache ich erstmal kurz Pause und genieße die Sicht. Diesmal gab es die große Pause im Caffè mit Blick in die Bucht. Ich hatte nun die Wahl entweder durchs Tal oder über den nächsten Hügel. Ich entschied mich trotz großem Rucksack für den Hügel. Der Grund ist einfach. Ich wollte am übernächsten Tag eine Runde durch den Wald laufen und hätte dann zurück wieder dieses Stück Weg. Dann kann ich nach reichlich Weg den Talweg nehmen. So habe ich dann beide Wege gemacht.











Der Weg hinauf war bei der Sonne doch recht beschwerlich aber gut.
Unten angekommen in San Marco war diese Etappe auch geschafft. In San Marco habe ich zwei Tage Pause.
Am ersten Tag lasse ich es ruhig angehen. Ausschlafen, in Ruhe was essen und dann ein Bummel zum Hafen. Ich genieße den sonnigen Tag.
Nächste Woche steht dann der Schluss des Cilento-Parks auf dem Plan und es geht nach Agropoli weiter am Meer Richtung Salerno.








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