Wie schon geschrieben habe ich mir für Prag ein paar Tage Zeit genommen. Das letzte mal war ich 1995 mit meiner Oma hier, vieles hat sich verändert.
Also 1x Touristenprogramm mit alles bitte. Zum gleich erleben…
Am 2. Tag gings los: Besuch der Burg. Es war einst der Sitz der Böhmen-Könige, heute Sitz des Präsidenten. Die Wache vor dem Tor begeistert mich ein Stück – sowas mag ich ja. Wachablösung wie in Stockholm oder Dänemark gabs leider nicht, jedenfalls nicht, als ich da war.
Aber viel Geschichte. Ort des 2. Prager Fenstersturzes – Protestanten werfen 3 katholische Mitglieder des Rates aus dem Fenster. Diese haben zum Glück überlebt, die Täter werden hingerichtet.
Krönungen der Böhmischen Könige umd Amtseinführung der Tschechischen Präsidenten, heute allerdings nicht mehr.
Und natürlich darf das goldene Gässchen nicht fehlen. Golden ist da allerdings nichts, nur eng und schmal, wie das bei einer Burggasse so nun mal ist. Aber immerhin hat in einem Haus Franz Kafka eine Zeit gewohnt.










Es folgten eine Bootstour am Abend, Altstadtführung, Sightsseeing-Bustour…
Prag hat mich wirklich sehr beeindruckt. Es ist viel alte Bausubstanz erhalten und an jeder Ecke sieht es neu wunderschön aus.
Es ist auf jeden Fall eine Reise wert, Bitte etwas Zeit mitbringen 😉












Nachdem letzten Sonntag nun Totensonntag war, werden nun die Weihnachtsmärkte aufgebaut und eröffnet. Ich kann förmlich zusehen, wie die Innenstadt sich verwandelt und für die Weihnachtszeit herausgeputzt wird. 🤩🎄











Meine Reise wird sich nun ein Stück verändern. Dieser Blog heißt ja walkingitaly – und irgendwie muss ich mal langsam Richtung Italien kommen.
Also werde ich mal alles etwas ankurbeln und fahre ein ganzes Stück mit dem Zug weiter – Richtung Italien.
Nächster Halt: Wien.
Welche Stadt eignet sich besser für den 1. Advent als Wien? Richtig, Wien.
Also gehts zunächst mit dem Zug auf nach Österreich, nach Wien.
Hier habe ich vor allem eines auf dem Zettel: neue Wanderschuhe kaufen. Die Alten haben schon einiges an Profil verloren. Ich schmeiß sie aber nicht einfach weg, sondern stelle sie im Karton am Bahnhof ab. Vielleicht tragen sie noch jemanden durch den Winter. Dafür sind sie auf jeden Fall noch gut.





Da ich Wien vor nicht allzu langer Zeit schon mit Marius besucht hatte und wir natürlich alle wichtigen Orte besichtigt hatten, bleibt das Touri-Programm weg. Ich lasse mich durch die Stadt treiben und genieße den Christkindlmarkt und die schöne Adventsdeko der Stadt.












Ich habe much entschlossen ein wenig Kultur zu genießen. Bereits in Prag habe ich mir eine Karte für das Adventskonzert im Stephansdom gekauft. Diese Kirche auf diese Art zu erleben hat schon was.



Am Tage besuchte ich die Albertina umd schaute mit naben einer Chagall-Ausstellung auch die Prunkräume und eine Ausstellung von Robert Longo an, der von bewegenden Fotos Kohlezeichnungen anfertigt. Es ist beeindruckend, welche Schärfe die Bilder haben und welche Facetten von Graustufen der Künstler hinbekommen hat. Oft denkt man nicht, vor einer Zeichnung zu stehen.




Am nächsten Tag fuhr ich in eine immersive Ausstellung über die letzten Tage von Pompeji. Es war ganz gut, zumal ich bei den Ausgrabungsstätten vor Ort schon war.



Für den Abend hatte ich mich überreden lassen, ein weiteres Konzert zu besuchen. Mit Mozart, Vivaldi und Haydn erlebte ich einen klassischen Abend mit schönen bekannten Melodien wie den Donauwalzer, die Arie des Papageno und zum Abschluss den Radetzkymarsch.


Natürlich darf es in Wien nicht fehlen, die bekannten Kaffeehäuser aufzusuchen. Ob zum Frühstück oder einen Verlängerten am Nachmittag. Und ganz klar ein echtes Wiener Schnitzel im Wiener Wald.







Zum Abschluss hab ich zufällig noch ein ganz anderes Lokal entdeckt, das Falco’s, in dem die Auszeichnungen und Fotos von und mit Falco hängen.








Hier noch weitere letzte Adventschmakerl aus Wien 😄











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