Der Titel klingt dramatisch, aber alles wurde gut. Aber in Ruhe von vorn.
Nach einer kalten Nacht in der Horror-Unterkunft mit Maus kam ich in Žebnice an. Die Leute waren sehr nett, die Wohnung war schön umd gemütlich, es war warm!!!! Und die Hofkatze würde sich bestimmt um kleine Vierbeiner kümmern 😉
Der Wetterbericht erzählt seit Tagen was von Sonne – es war ziemlich nebelig. zum Schluss hab ich kaum gesehen, wo mein Weg hinführen wird. Da ein Schatten! Ach ein Baum…

Den Tag Pause verbrachte ich mit einer Erkundungstour mit dem örtlichen Bus nach Plasý. Hier gibt es die barocke Klosteranlage in das ehemalige Gut der Familie von Metternich zu sehen.
Leider im November nicht von innen. In einem Teil ist jetzt die örtliche Bibliothek untergebracht. Dort treffe ich jemanden, der mir dann doch eine kleine Führung gibt, jedenfalls duch die Workshopräume des Technikmuseums im ehemaligen Klosterkomplex.











In Plasý ist auch die Familiengruft der Gamilie von Metternich, hier ist die gesamte Familie beerdigt.

In der kommenden Nacht ist es erstmals unter Null Grad! Es ist allmählich richtig kalt. Zum Glück sind meine warmen Sachen nun bei mir und Bewegung hält ja wsrm. Aber die Pausen im Freien werden nun kurz

Auf meinem Weg komme ich am ehemaligen Kloster Maria Verkündung (Marianska Tysnice) kurz vor Kralovice vorbei. Es hat offen, also gehe ich natürlich rein
Es gibt hier einen Kaffee, eine Toilette und im Museum ist es warm 😉
Ich erfahre, dass das Kloster bereits im 17. Jahrhundert aufgegeben wurde, seitdem verfiel und erst ab den 1920er dank engagierter Menschem Stückweise wieder aufgebaut wurde. Heute kann man hier zum Beispiel Heiraten.








Am Abend bleibt nocj Zeit für einen kleinen Bummel durch das Zentrum von Kralovice.

Danach muss ich dann mal einen Sprung mit dem Bus umd dem Zug machen. Zwischen Kralovice und Rakovnik war einfach keine Unterkunft zu finden, die so günstig lag, dass man die Stecke zu Fuß hätte machen können.

Ein Stück des Weges will ich aber doch auch laufen, daher steige ich schon 2 Stationen vorher in Semonaty aus. Der Zugführer scheint verwirrt, habe ich doch ein Ticket bis zur Endhaltestelle. 🤔
Ws geht also durch Semonaty, immer an der Bahn entlang, vorbei an Signalen und dem Sportplatz von Springfield?!





In Rakovnik habe ich dann einen geplanten freien Tag. Im Stadtmuseum lerne ich die industrielle Vergangenheit der Stadt kennen. Hier wurden z.B. einst schöne Kacheln und Fliesen hergestellt.






Nun geht es wieder rein zu Fuß weiter. Immer an der Bahntrasse entlang, später durch den Wald. In meiner nächsten Unterkunft bin ich mal wieder der einzige Gast. In einem Hotel mit über 10 Zimmern schon etwas spucky
Aber das Frühstück ist gut.
Von hier geht es weiter über Feld und durch den Wald. Endlich kommt auch die Sonne mal wieder durch.
Die vielen Schüsse auf der anderen Seite des Tals machen mich etwas unruhig und ich hoffe, die Jäger schaien genau durch ihr Fernglas, bevor sie schießen.
Am Nachmittag komm ich aber doch gut in Krivoklat an und habe sogar noch etwas Zeit mir die Burg zumindest von außen anzuschauen.










Der nächste Stop ist in Nižbor. Dazu muss ich ein ganzes Stück den Fluss entlang. eine komplette Flussschleife. Eigentlich wollte ich etwas den Weg abkürzen – aber ohne Brücke komme ich nicht über das Wasser. Also den kompletten Weg außen entlang…





Das geht solange gut, wie der Weg entlang des Ufers verläuft. Den ersten Felsvorsprung kann ich noch bewältigen. Den zweiten kann man nur noch auf einem schmalen Pfad auf dem Felsabhang nehmen Dieser ist allerdings mit reichlich Bäumen quer über den Weg versehen, die mal überwunden mal unterkrochen werden müssen. Alles mit einem schmalen, nicht sehr festen Pfad mit Schiefersteinen….
Aber irgendwann verlässt mich mein Mut Zum Glück ist am anderen Ufer gerade ein Spaziergänger. Ich nehme meinen Mut zusammen und rufe laut um Hilfe hinüber. Am Ende kommt die Feuerwehr und hilft mir, abgesichert mit Gurt und Seil, den steilen Abhang wieder hinunter. Am Ende werde ich noch zu meinem Hotel gefahren und bin froh alles gut überstanden zu haben.

Ein Hoch auf die Rettungskräfte, die da sind, wenn man nicht mehr kann!







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