Nun ist die 2. Woche auch fast rum, ich habe es mittlerweile bis an den Rand von Brandenburg im Fläming. Mein Rucksack und ich grooven ums langsam auf einander ein.

Von Caputh ging es letzten Sonntag weiter bis Damsdorf bei Lehnin. Mit erholten Füßen und gestärkten Kräften ging es wieder gut los, 20 km für den Auftakt. Dabei ging es auch über den Berliner Autobahnring A 10 – nun war ich gefühlt endlich aus dem Dunstkreis Berlins heraus.

Damsdorf begrüßte mich mit dem Charme des „modernen Wohnens“ aus DDR-Zeiten, ein Plakat, das zum Oktoberfest in der Waldbühne einlud, irritierte mich beinahe.

Von Damsdorf ging es dann im 1. Regen meiner Wanderung los Richtung Cammern. Hier begegnet mir zum ersten Mal der Fernwanderweg. Er geht von der Nordsee in den Niederlanden bis Tallin. Er wird mir ein paar Mal noch begegnen. Da ich momentan noch eher voran kommen will, nehme ich oft noch den eher direkten Weg und folge dem Wanderweg nur sporadisch.

Nach Cammern und auch auf den folgenden Etappen nach Lüsse und Bad Belzig geht es viel vorbei an Feldern und Wiesen und durch Wälder. Auf dem Weg nach Lüsse entdeckte ich zufällig noch den Rest des ehemaligen Haltepunktes Lütte der Treuenbrietzener Städtebahn. Wer diese Bilder wohl besonders interessant fand?

Rund um Belzig wird es langsam hügeliger und es zeigt sich die Vielfalt der Landwirtschaft: grüne Felder, braune Felder, graue Felder, wilde Wiesen… 😆

In Bad Belzig kam ich nach einer „Kurzstrecke“ von 7,5 km schon am frühen Nachmittag an und es blieb noch Zeit und Kraft für einen kleinen Altstadtbummel.

Ab Bad Belzig wurde es langsam hügeliger in der Endmoräne des heutigen Flämings. Der aübertritt der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt muss gut vorbereitet sein, Also kurz Kraft sammeln in Garrey. 😉

Morgen gehts also weiter – nach Sachsen-Anhalt bis nach Möllensdorf, wo ich bei Freunden übernachten kann.  😊

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I’m Juliane

Ich bin Juliane und das ist mein Wander-Tagebuch. Ich bin in der Mitte meines Berufs-Lebens einfach mal losgelaufen und habe meinen Bürojob auf Pause gesetzt und die Wanderschuhe angezogen. Von Berlin soll es nun bis in den südlichsten Absatz von Italien gehen… hier könnt Ihr lesen, wie mir das gelingt.

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